Der Verein
Die Geschichte des 1. FC Viersen
Im Jahr 2005 beging der 1. FC Viersen 05 seinen 100. Geburtstag. Der heutige Vereinsname, 1. FC Viersen 05, entstand bei der Fusion von Grün-Weiß und Germania Viersen am 27. Juni 1969. Grün-Weiß wiederum ging aus der Fusion (8. November 1925) der beiden 1905 gegründeten Clubs Viktoria und Spielverein hervor. Daneben gründete sich 1912 der FC Germania Viersen. Eine Kurzchronik bietet die Zeittafel.
In den späten 20er Jahren gab es den ersten sportlichen Aufschwung mit dem Aufstieg des VfL Grün-Weiß in die Sonderliga. Nach dem zweiten Weltkrieg galt es für die beiden Clubs, Grün-Weiß und Germania, einen Neuanfang zu starten. Dies gelang zwar, die großen sportlichen Erfolge wurden aber erst nach der Fusion 1969 zum 1. FC Viersen gefeiert. Zehn Jahre lang spielte der 1. FC in der Oberliga, zum Teil vor über 4.000 Zuschauern im Stadion am Hohen Busch oder an der Krefelder Straße.
In der langjährigen Vereinsgeschichte gab es viele sportliche Höhepunkte. Am 30. Juli 1977 spielte der 1. FC im DFB-Pokal in der ersten Runde gegen den großen Nachbarn Borussia Mönchengladbach. Im gleichen Wettbewerb gab es auch ein Aufeinandertreffen mit dem Karlsruher SC. Im September 1969 stürmte der 1. FC Viersen erstmals an die Tabellenspitze der Oberliga, noch einmal 1984, damals trainiert vom heutigen Vorsitzenden Klaus Fleßers. Im Laufe der Jahre gab es einige Akteure, die beim 1. FC das Fußball-ABC erlernten, um später als Lizenzspieler Geld mit dem Fußball zu verdienen, andersherum wechselten auch Bundesligaspielermeist zum Ende ihrer Laufbahn zum 1. FC. Horst Köppel beispielsweise begann 1979 seine Trainerlaufbahn als Spielertrainer beim 1. FC Viersen.
